Bundesweite Befragung von Mitarbeitenden in der häuslichen Intensivversorgung in Deutschland

Köln, Juli 2021

Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V.(DIP) startet die zweite Befragungswelle des Pflege Thermometers 2021. Ziel der Studie ist es, erstmal seinen umfassenden und systematischen Blick auf die facettenreiche Situation und Versorgung von Menschen in der häuslichen Intensivversorgung, deren Angehörigen, den versorgenden Diensten sowie Mitarbeiter*innen der Pflege zu ermöglichen. Bislang liegt in diesem Versorgungssektor keine systematische Datenerfassung oder öffentliches Berichtswesen vor. Wichtige Aspekte der Versorgungssteuerung und Fachkräftesicherung können ohne Daten nur unzureichend in politische Diskussionen eingebracht werden.

Das Pflege-Thermometer 2021 bietet erstmalig die Möglichkeit, zentrale Hinweise aus dem Feld der ambulanten Versorgung, der Betreuung in Wohngemeinschaften sowie in stationären Einrichtungen zu bündeln und so Forderungen für eine Stabilisierung der außerklinischen Intensivpflege abzuleiten. Hierfür benötigen wir das Wissen, die Expertise und Einschätzungen von Mitarbeitenden in der Pflege und Leitungskräften im Feld der außerklinischen Intensivversorgung. Denn nur diese ermöglichen eine realitätsnahe Beschreibung, die der tatsächlichen Versorgungssituation von Menschen in der außerklinischen Intensivpflege gerecht wird.

Unterstützen auch Sie uns durch Ihre Beteiligung und werden Sie Teil der bislang größten bundesweiten Befragung in der außerklinischen Intensivpflege vom 30. Juni bis 30. August 2021

 Weitere Informationen und Teilnahme für Mitarbeitende unter:

https://ww3.unipark.de/uc/Pflege-Thermometer2021_Befragung_Mitarbeitende/

Eine Befragung der in diesem Bereich versorgten Menschen startete bereits Anfang Juni. Innerhalb der Pflege-Thermometer-Reihe stellt das Pflege-Thermometer 2021 die zehnte Studie dar. Die Veröffentlichung ist für das Frühjahr 2022 vorgesehen. Die Ergebnisse der Pflege-Thermometer-Studien werden kostenlos über die Institutshomepage online zur Verfügung gestellt. Die Studie wird überwiegend mit Fördermitteln der Deutschen Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste e.V. (DGF) realisiert. Weitere Co-Förderer sind die Deutsche Fachpflege Gruppe (DFG), Linimed, Opseo sowie ResMed. Unterstützt wird die bundesweite Studie von zahlreichen Patientenorganisationen, Betroffenenverbänden und Selbsthilfegruppen.